Die heute zu Ende gehenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben deutlich gemacht: Bis zur Weltklimakonferenz COP31 im November bleibt noch viel Arbeit. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch wurden in einigen technischen Verhandlungssträngen Fortschritte erzielt. „Insgesamt verliefen die Gespräche aber zu langsam und konfliktreich, um absehbar eine Grundlage für eine erfolgreiche Weltklimakonferenz zu schaffen“, bilanziert Laura Schäfer, Leiterin des Bereichs Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.
Schäfer weiter: „Die Klimakrise weltweit beschleunigt sich. Und wir haben schon heute dreimal mehr Hungernde auf dem Planeten als 2016. Durch die lange Blockade von Hormus und das begonnene El Niño-Ereignis droht die Zahl der betroffenen Menschen in den kommenden Monaten noch deutlich zu steigen. Durch die Energiekrise im Kontext des Irankrieges sehen wir in der Welt derzeit aber auch die größten Fortschritte im Klimaschutz seit dem Parisabkommen 2015…
Quelle: Germanwatch e.V.
Germanwatch e.V.
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