Eine neue humanitäre Katastrophe im Sudan könnte unmittelbar bevorstehen. Seit Tagen warnen die Vereinten Nationen und viele Hilfsorganisationen wie Plan International eindringlich davor, dass es in El Obeid, der Hauptstadt von Nord-Kordofan, ähnlich wie in El Fasher zu massiven Angriffen gegen die Zivilbevölkerung kommen könnte.
Mohamed Kamal, Länderdirektor von Plan International Sudan: „Hunderttausende Zivilisten sind in unmittelbarer Gefahr. Neue Gräueltaten an der Zivilbevölkerung müssen um jeden Preis verhindert werden. Mädchen und Frauen riskieren bei einer Übernahme der Stadt massive sexualisierte Gewalt. Schon jetzt versuchen viele Menschen, die Stadt zu verlassen. Wir alle haben miterlebt, welche verheerenden Folgen es für die Zivilbevölkerung hat, wenn Gewalt dicht besiedelte Städte trifft. Worauf warten wir? Die internationale Gemeinschaft muss jetzt handeln.“
Quelle: Plan International Deutschland e.V. | Pressemitteilungen
Plan International Deutschland e.V. | Pressemitteilungen
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