Wendelstein 7-X ist die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator. Ihre Aufgabe ist es, die Kraftwerkseignung dieses Bautyps zu untersuchen. Dazu testet sie ein optimiertes Magnetfeld für den Einschluss des Plasmas.
Es wird von einem System aus 50 speziell geformten, supraleitenden Magnetspulen erzeugt – das technische Kernstück der Anlage. Es wird erwartet, dass Plasmagleichgewicht und -einschluss von vergleichbarer Qualität sein werden wie bei einem Tokamak gleicher Größe.
Dabei werden jedoch die Nachteile des im Tokamak-Plasma fließenden Stromes vermieden: Mit bis zu 30 Minuten langen Plasmaentladungen soll Wendelstein 7-X die wesentliche Stellaratoreigenschaft zeigen, den Dauerbetrieb…
Quelle: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)
- Columbia University und Max-Planck-Gesellschaft treiben gemeinsam die Fusionsforschung voran
- Der Rand entscheidet: Wie Turbulenz über den Erfolg von Fusionskraftwerken bestimmt
- Wendelstein 7-X: Projekt zum Bau der weltweit stärksten Mikrowellenheizung gestartet
- Neuer Forschungsverbund testet Materialien für Fusionskraftwerke
- Proxima Fusion sammelt 411 Millionen Euro ein
- Girls’Day am 23. April im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald
- IPP-Direktor Tim Happel wird TUM-Professor
- GLADIS mit Jubiläumspuls und erweiterten Fähigkeiten
- IPP, Bayerische Staatsregierung, Proxima Fusion und RWE unterzeichnen Memorandum of Understanding
- Wenn der Wärmetransport umkippt: Simulationen erklären die Entstehung der H-Mode
