Durch den Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre versauern die Ozeane, was negativen Folgen für Meeresbewohner hat, deren Lebensgrundlage Kalk beinhaltet. Auf der spanischen Insel Gran Canaria startet ein Projekt, um der Versauerung der Meere entgegen zu wirken – mit Bauschutt.
Im Hafen von Taliarte bringen Forscher zwölf sogenannte Mesokosmen aus, abgeschlossene, schwimmenden Behälter, die mit Meerwasser gefüllt sind. Dort hinein schütten sie gemahlenen Betonschutt. Über einen Zeitraum von sieben Wochen soll gemessen werden, ob dieser die Alkalinität des Meerwassers erhöht und welche Auswirkungen das auf das marine Ökosystem hat, wie das Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel mitteilte…
Quelle: heise online – Heise Medien GmbH & Co. KG | Klima
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