Deutschland – Als Katherina Reiche Mitte Juni durch das Labor und die Produktion von CMBlu in Alzenau geführt wurde, war sie nicht nur als Bundeswirtschaftsministerin zu Gast.
- Reiche ist Chemikerin und dürfte das Vokabular der Redoxreaktionen und des Ladungstransfers daher besser kennen als manch anderer Besucher.
- Ob die Ministerin erkennen konnte, welche organischen Verbindungen in der Batterie genau die Ladung speichern, bleibt ungewiss.
Das Grundprinzip lässt sich trotzdem erklären.
CMBlu bezeichnet seine Speichertechnologie als „SolidFlow“. Schon der Name deutet an, dass sie sich nicht eindeutig einer klassischen Batteriekategorie zuordnen lässt. Das System kombiniert Eigenschaften von Redox-Flow-Batterien mit festen Speichermaterialien. Damit will das Unternehmen eine zentrale Schwäche konventioneller Flow-Batterien überwinden: ihre geringe Energiedichte.
Während Lithium-Ionen-Batterien Energie unmittelbar in den Elektroden speichern, liegt sie bei Redox-Flow-Batterien in gelösten chemischen Verbindungen im Elektrolyten vor. Die Menge, die sich in einer Flüssigkeit lösen lässt, ist jedoch begrenzt. Für große Energiemengen werden deshalb entsprechend große Tanks benötigt…
Quelle: pv magazine Deutschland
pv magazine Deutschland
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