Gestaffelte CO₂-Preise schonen ärmere Mitgliedsländer – Gemeinsam statt im Alleingang: Eine internationale CO₂-Koalition für Stahl, Aluminium, Zement und Stickstoffdünger könnte laut Modellrechnung die weltweiten Treibhausgasemissionen um rund 1,5 Prozent senken. Gestaffelte Mindestpreise würden dabei die Belastung ärmerer Mitgliedsländer deutlich reduzieren, ohne den Klimanutzen wesentlich zu schmälern.
Cambridge (U.S.A.). Klimaschutz hat ein klassisches Trittbrettfahrerproblem: Wenn ein Land Emissionen verteuert, profitieren andere vom Klimanutzen, ohne dieselben Kosten zu tragen. Bei stark gehandelten Grundstoffen kommt ein zweites Risiko hinzu. Produzenten könnten ihre Fertigung in Länder mit schwächeren Klimaregeln verlagern und so einen Teil der Einsparungen wieder zunichtemachen…
Quelle: Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V. (DGGV)
Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung e. V. (DGGV)
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