Zunehmend heiße, trockene und windige Bedingungen könnten die von Waldbränden betroffene Fläche in ganz Europa erheblich vergrößern. Das zeigt eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), mit Beiträgen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
In einem Szenario mit geringen Emissionen (SSP1-2.6) würde bis zum Ende des Jahrhunderts jährlich etwa 39 Prozent mehr Fläche verbrennen als im heutigen Durchschnitt; in einem Szenario mit hohen Emissionen (SSP3-7.0) wären es den Berechnungen der Forschenden zufolge rund 192 Prozent.
Zwar sind Emissionsminderungen entscheidend, um die Auswirkungen von Bränden zu verringern, doch zeigen die Ergebnisse auch, dass Verbesserungen bei Prävention, Früherkennung und Brandbekämpfung eine Schlüsselrolle dabei spielen, das Ausmaß künftiger Waldbrände zu verringern…
Quelle: Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
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