Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung verursachen jährlich Umwelt- und Klimaschäden in Höhe von 1,7 bis 5,7 Billionen US-Dollar. Wer jetzt denkt, er sei unschuldig, sollte einen Blick in die Zahlen werfenDass wohlhabende Menschen überproportional zur Klimakrise beitragen, ist längst bekannt.
Seit 1990, so berechneten es Forschende, verursachen die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung zwei Drittel der Erderwärmung – und sind damit hauptverantwortlich für Wetterextreme und andere Klimawandelfolgen. Nun kalkulierten Forschende der Universitäten Leiden und Oxford, wie teuer diese Schäden sein könnten.
Ihre Studie fußt auf jenen gesellschaftlichen Kosten, die das „Environmental Prices Handbook“ einzelnen Umweltschäden zuweist: etwa im Gesundheitssystem, durch Ernteausfälle oder bei Sturmfluten…
Quelle: GEO.de | GEOdigital | G+J Medien GmbH | Thema: Nachhaltigkeit
GEO Digital
- Klimakrise : Die Reichen zerstören die Erde. Forschende beziffern die Schäden
- Plastikmüll : Wie sinnvoll ist Mülltrennung zu Hause wirklich? Eine neue Studie gibt Antworten
- Klima Update Spezial: Wie kann uns aufbereiteter Kunststoff beim Klimaschutz helfen?
- CO2-Berechnungen: Die Fußball-WM 2026 verursacht Rekord-Emissionen
- Treibhausgase: CO2-Entnahme aus der Luft gilt als Klimaretter – doch die Umsetzung hinkt hinterher
- Interview: Warum Schottergärten die Gesundheit gefährden können
- Klima Update Spezial: Nachhaltig Gärtnern: Diese Rolle spielt die Landesgartenschau beim Klimaschutz
- Meinung: Warum Rasenmähen eine sinnlose Tätigkeit ist
- Umweltbericht: Dreckige Luft: Über 90 Prozent der Europäer von zu hoher Luftbelastung betroffen
- Urbane Landwirtschaft: Städte in Europa könnten ein Drittel der Gemüseproduktion liefern
