Der Klimawandel ist eines der großen Probleme unserer Zeit, vielleicht sogar das größte. Was man dagegen tun muss, ist klar: Wir dürfen nicht so viel von dem Gas Kohlenstoffdioxid wie bisher in die Atmosphäre „pusten“. Am besten gar nichts und das möglichst schnell.
Denn es handelt sich dabei um ein Treibhausgas: Es sammelt sich in der Lufthülle unseres Planeten und heizt sie auf. Dabei lässt es die Sonnenstrahlen zwar in die Atmosphäre hinein, aber nicht mehr alle Wärme hinaus – wie das ein Treibhaus ja auch tut. Man nennt das den Treibhauseffekt.
Genauer spricht man vom „künstlichen“ oder auch vom „menschengemachten“ Treibhauseffekt. Damit ist Folgendes gemeint: Es gibt auf der Erde auch einen natürlichen Treibhauseffekt, der sogar gut ist. Die Atmosphäre speichert einen Teil der Sonnenwärme und lässt sie nicht komplett ins Weltall entweichen. Sonst wäre es auf unserem Planeten nämlich eisig kalt.
Aber mit dem künstlichen Treibhauseffekt übertreiben wir die Sache. Viele Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid, die jedes Jahr weltweit in die Luft gelangen, lassen die Temperaturen immer mehr ansteigen…
Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
