16.06.2026 – Um 90 Prozent muss die EU bis 2040 den Treibhausgas-Ausstoß senken (relativ zu 1990) – und 5 Prozentpunkte davon darf sie durch Klimaschutz anderswo realisieren. So steht es seit Ende 2025 im Gesetz. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) schlägt jetzt für diese externe Komponente ein neuartiges Instrument vor: leistungsbezogene Förderfonds für Staaten. Das vermeidet Fehlanreize, stärkt den internationalen und damit auch europäischen Klimaschutz und kostet nur 5 Milliarden Euro jährlich. Die Studie steht als PIK Policy Paper auf der Website des Instituts. Co-Autor ist Ottmar Edenhofer, PIK-Direktor und Vorsitzender des EU-Klima-Beirats.
Quelle: Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
- Pflanzenvielfalt als Versicherung gegen Klimawandel: Grasländer ohne Vielfalt könnten 2050 15 Prozent weniger CO₂ aufnehmen
- „Neue Wege erkundet“: Abschlussevent des Energiewende-Projekts Ariadne
- Klimafolgen unvermeidbar, doch Ausmaß der Schäden hängt vom jetzigen Handeln ab – 10 neue Erkenntnisse aus der Klimaforschung
- GeoClimRisk: Neue Länder-Risikoprofile zu Klima- und Wirtschaftsrisiken in Indien, Indonesien und Nigeria
- Großes Interesse am Tag der offenen Tür des PIK
- Planetary Health Check 2026: Druck auf planetare Grenzen nimmt zu
- Taiwans Umweltminister mit großer Delegation auf Info-Besuch am PIK
- Internationale Konferenz zu Umweltsteuern und Klimafinanzierung
- EHS-Promotionspreis der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft für PIK-Forscherin Felicitas Beier
- Die von Waldbränden betroffene Fläche in Europa könnte sich aufgrund des Klimawandels fast verdreifachen
