Das PBScience Lab befasst sich mit kritischen Lücken im Verständnis und in der Überwachung der biophysikalischen Systeme, die für das Leben auf der Erde unverzichtbar sind.
Planetare Belastungsgrenzen werden für jene neun biophysikalischen Systeme und Prozesse definiert, die das Überleben auf der Erde und letztlich die Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Systems Erde regeln. Die wissenschaftlich definierten Grenzwerte legen gemeinsam den für das Leben sicheren Handlungsbereich des Erdsystems fest.

Die Überschreitung einer oder mehrerer der neun miteinander verbundenen planetaren Belastungsgrenzen führt zu einem zunehmenden Risiko, Unsicherheit und schließlich zu einem Hochrisikobereich, in dem es zu einer Destabilisierung der wichtigsten Systeme der Erde kommen kann. Derzeit haben wir sieben von neun planetaren Belastungsgrenzen bereits überschritten, so dass deren Überwachung wichtiger ist denn je.
Um diese Herausforderungen anzugehen, haben das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und seine Partner das Projekt „Planetary Boundaries Science“ (PBScience) ins Leben gerufen. Diese umfangreiche wissenschaftliche Initiative wird unsere Fähigkeit verbessern, die Entwicklung des Erdsystems unter dem Druck menschlicher Aktivitäten zu beobachten und zu modellieren, indem sie regelmäßig globale Messungen mit hoher Auflösung liefert. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht das „Planetary Boundaries Science Lab“…
Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
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