Schlafstörungen können mit negativen Folgen für die Lebensqualität, Funktionsfähigkeit und Gesundheit einhergehen. In diesem Beitrag wird die Verbreitung von Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland im Jahr 2024 untersucht.
- Methode: Im Panel „Gesundheit in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts wurden n = 27.038 Teilnehmende (51,1 % weiblich) zur Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen in den letzten vier Wochen befragt. Die Analysen wurden nach Geschlecht, Alter und Bildung stratifiziert.
- Ergebnisse: Insgesamt gaben 16,3 % der Befragten Ein- und 31,7 % Durchschlafstörungen an. Es bestehen Geschlechts-, Alters- und Bildungsunterschiede, wobei sich höhere Prävalenzen insbesondere bei Frauen und Menschen aus der niedrigen Bildungsgruppe zeigten.
- Schlussfolgerungen: Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland berichtet Ein- oder Durchschlafstörungen. Die Ergebnisse betonen die hohe Public-Health-Relevanz von Problemen beim Ein- und Durchschlafen.
Quelle: Robert Koch-Institut – Journal of Health Monitoring
Robert Koch-Institut: Journal of Health Monitoring
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