Vom 13. bis ins 16. Jahrhundert war der Hering aus dem Öresund, der Meerenge in der Ostsee zwischen Dänemark und Schweden, eine der wichtigsten Handelswaren Nordeuropas. Gesalzener Hering aus der sogenannten Skanör-Falsterbo-Fischerei ernährte weite Teile Europas.
- Um das Jahr 1570 brach diese Fischerei jedoch binnen kurzer Zeit zusammen – mit weitreichenden Folgen für Handel, Politik und Gesellschaft.
- Es dauerte fast 400 Jahre, bis in den 1950er-Jahren erneut vergleichbare Fangmengen erreicht wurden.
Ein internationales Team aus Fischereiökonom:innen, Ökolog:innen und Historiker:innen unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) hat nun untersucht, warum diese über Jahrhunderte stabile Fischerei so plötzlich kollabierte…
Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
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