In den letzten drei Jahrzehnten sind die Böden in der Schweiz im Sommer zunehmend trockener geworden. Zu den Ursachen gehören höhere Temperaturen, eine erhöhte Verdunstung sowie zurückgehende Sommerniederschläge.
→ Sommertrockenheit und wetterbedingte Waldbrandgefahr werden mit dem Klimawandel weiter zunehmen.
Im Fokus
- Die Kombination aus geringerem Sommerniederschlag, wärmerer Luft und erhöhter Verdunstung führt zu vermehrter Austrocknung der Böden im Sommer. In der Schweiz wurde seit Beginn der Achtzigerjahre ein Rückgang der Bodenfeuchte um rund 5 bis 10 Prozent beobachtet.
- In Zukunft wird sich der derzeitige Trend zu trockenen Sommern verstärken. Bei einer globalen Erwärmung von 3 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit würde eine Sommertrockenheit, wie sie bisher (1991 –2020) einmal in zehn Jahren auftrat, dreimal häufiger vorkommen.
- Bei einer globalen Erwärmung von 3 °C erhöht sich die Anzahl Tage mit hoher wetterbedingter Waldbrandgefahr, an der Station Sion beispielsweise von 18 auf 44 Tage pro Jahr.
Quelle: MeteoSchweiz – Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
Publikationen
Hier findest du Publikationen der MeteoSchweiz und externe Veröffentlichungen, an denen Mitarbeitende der MeteoSchweiz beteiligt waren.
