Wer den Ozean und seine Wechselwirkung mit dem Klima verstehen will, braucht Daten. Möglichst Daten, die über lange Zeiträume an immer derselben Stelle zu immer den gleichen Bedingungen gewonnen wurden. Dafür gibt es Langzeitbeobachtungen oder Zeitserien.
Je älter sie sind, desto wertvoller ist ihr Datenschatz, denn dieser macht Veränderungen über längere Zeiträume sichtbar. Auf solchen Langzeitdaten beruht ein Großteil dessen, was die Wissenschaft heute über die Erwärmung und die Versauerung des Ozeans oder Veränderungen großer Strömungssysteme weiß.
Ein beträchtlicher Teil dieser Infrastruktur ist in Gefahr: Die US-amerikanische Nationale Wissenschaftsstiftung (National Science Foundation, NSF) hatte Anfang Juni angekündigt, weite Teile ihrer Ocean Observatories Initiative (OOI) zurückzubauen, eines der weltweit größten Netze zur Ozeanbeobachtung. Der Vorstoß wurde mittlerweile vom US-Senat gestoppt…
Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel | Ozean&Klima
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel | Ozean&Klima
- Neue Boje für das Cape Verde Ocean Observatory
- Eine der wichtigsten Plattengrenzen der Erde ist älter als gedacht
- Acht Empfehlungen für Europas Seegraswiesen
- 40 Jahre Expeditionsgeschichte im Kielwasser
- „Schwimmende Universität“ sticht wieder in See
- Klimaforschung in Kenia im globalen Kontext
- Planktonblüte in der Labradorsee
- Die Hürden des Umweltmonitorings bei Feldversuchen zur CO2-Entnahme mithilfe des Meeres
- Klimamodelle mit hochaufgelöstem Ozean bilden europäische Hitzesommer besser ab
- Exzellente Forschung zu den molekularen Grundlagen des Ozeans
