Oxfam-Bericht zeigt extremes Ausmaß der Emissionsungleichheit

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Neue Berechnungen von Oxfam zeigen, wie Superreiche global und in Deutschland durch ihre Konsum- und Investitionsemissionen die Klimakrise eskalieren. Eine Person aus dem reichsten 0,1 Prozent verursacht am Tag mehr als 800 Kilogramm CO2-Emissionen, so viel wie eine Person der ärmsten Hälfte der Weltbevölkerung im gesamten Jahr.

Oxfams neuer Bericht „Climate Plunder” offenbart die drastischen Unterschiede zwischen reichen und ärmeren Bevölkerungsschichten bei den weltweiten CO₂-Emissionen: Eine Person aus dem reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung verursacht täglich mehr als 800 Kilogramm CO₂. In Deutschland sind es sogar 840 Kilogramm CO₂. Im Gegensatz dazu verursacht ein Mensch aus der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung im Schnitt nur 2 Kilogramm CO₂ pro Tag.

Die anstehende Weltklimakonferenz COP30 markiert den zehnten Jahrestag des Pariser Abkommens, in dem eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C angestrebt wird. In diesen zehn Jahren hat das reichste Prozent der Welt mehr als doppelt so viel vom CO2-Budget verbraucht, wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit…

Quelle: epo.de – Entwicklungspolitik Online | Klimakrise

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epo | Klimakrise


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