Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der Untergrund des grönländischen Eisschildes anders beschaffen ist als lange angenommen. Statt überwiegend festen Fels fanden Wissenschaftler unter dem Eis großflächige Sedimentschichten. Diese Entdeckung hat weitreichende Folgen für das Verständnis des Klimawandels und des zukünftigen Meeresspiegelanstiegs.
Der grönländische Eisschild gilt als sogenanntes Kippelement im Klimasystem der Erde. Das bedeutet, dass ab einem bestimmten Punkt ein beschleunigter und kaum noch aufzuhaltender Schmelzprozess einsetzt. Mit einer Höhe von bis zu 3.300 Metern speichert das Eis enorme Wassermengen. Sollte es vollständig schmelzen, würde der globale Meeresspiegel um etwa sieben Meter ansteigen, mit dramatischen Folgen für Küstenregionen weltweit…
Quelle: PolarJournal AG – Von Heiner Kubny | Klimawandel
PolarJournal AG
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