Zum Ende der Jahrestagung von IWF und Weltbank zieht die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine ernüchternde Bilanz: Internationale Klimafinanzierung war nur ein Randthema, das vor allem Gastgeber Thailand unter dem Stichwort „Resilienz“ einbrachte.
Weite Teile Bangkoks hatten noch vor zwei Wochen schwere Überschwemmungen erlebt. Die offizielle Agenda bestimmte stattdessen die Mobilisierung privaten Kapitals. „Private Investitionen sind unbedingt notwendig, um die enormen Finanzierungsbedarfe für Klimaschutz und die Anpassung an die Klimakrise zu decken.
Aber privates Kapital kann die öffentliche Klimafinanzierung nicht ersetzen – es sollte sie sinnvoll ergänzen”, betont Ute Sudmann, Leiterin des Bereichs Zukunftsfähige Finanzflüsse bei Germanwatch, die die Tagung vor Ort beobachtet hat. “Bisher werden private Gelder weder im Anpassungsbereich noch in den am wenigsten entwickelten Staaten ausreichend zur Verfügung gestellt…
Quelle: Germanwatch e.V.
Germanwatch e.V.
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