Wer den Ozean und seine Wechselwirkung mit dem Klima verstehen will, braucht Daten. Möglichst Daten, die über lange Zeiträume an immer derselben Stelle zu immer den gleichen Bedingungen gewonnen wurden. Dafür gibt es Langzeitbeobachtungen oder Zeitserien.
Je älter sie sind, desto wertvoller ist ihr Datenschatz, denn dieser macht Veränderungen über längere Zeiträume sichtbar. Auf solchen Langzeitdaten beruht ein Großteil dessen, was die Wissenschaft heute über die Erwärmung und die Versauerung des Ozeans oder Veränderungen großer Strömungssysteme weiß.
Ein beträchtlicher Teil dieser Infrastruktur ist in Gefahr: Die US-amerikanische Nationale Wissenschaftsstiftung (National Science Foundation, NSF) hatte Anfang Juni angekündigt, weite Teile ihrer Ocean Observatories Initiative (OOI) zurückzubauen, eines der weltweit größten Netze zur Ozeanbeobachtung. Der Vorstoß wurde mittlerweile vom US-Senat gestoppt…
Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
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