Luftverschmutzung ist weltweit der größte umweltbedingte Risikofaktor für Morbidität und Mortalität. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass die Belastung durch Luftverschmutzung im Freien und in Innenräumen mit etwa 7 Millionen vorzeitigen Todesfällen pro Jahr verbunden ist.
Ein wichtiger Luftschadstoff ist Feinstaub (PM) – ein komplexes Gemisch aus in der Luft schwebenden Partikeln und Flüssigkeitströpfchen mit unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften.
Die Lunge ist der primäre Ort der PM-Ablagerung. Feinstaub (aerodynamischer Durchmesser < 2,5 µm; PM2,5) kann sich in den Bronchiolen und Alveolen ablagern, wobei einige Partikel klein genug sind, um in den Blutkreislauf zu gelangen und systemische Wirkungen hervorzurufen.
Von allen Luftschadstoffen wird die Belastung mit feinem PM mit dem größten Einfluss auf die Lebenserwartung des Menschen sowie auf die Gesamtmortalität und die ursachenspezifische Mortalität in Verbindung gebracht.
Derzeit werden PM-Emissionen in erster Linie durch Massenkonzentrationsgrenzwerte für eine bestimmte Größenfraktion (z. B. PM2,5) reguliert. Dabei wird davon ausgegangen, dass alle Quellen dieser Partikel die gleichen biologischen Auswirkungen haben…
→ Das Original (engl.): Copper-enriched automotive brake wear particles perturb human alveolar cellular homeostasis
