Die massive Verlagerung von Wasser auf unserem Planeten – insbesondere durch das Abpumpen von Grundwasser und das Abschmelzen von Gletschern – verändert die Massenverteilung der Erde so stark, dass sich ihre Rotationsachse messbar verschiebt.(1) (2)
Eine vielbeachtete Studie der Seoul National University zeigte, dass allein die Entnahme von rund 2.150 Gigatonnen Grundwasser zwischen 1993 und 2010 den geografischen Nordpol um knapp 80 Zentimeter (ca. 4,3 Zentimeter pro Jahr) in Richtung der russischen Inselgruppe Nowaja Semlja wandern ließ.(1) (3)
Warum verschiebt Wasser die Erdachse?
Das Prinzip lässt sich mit einem rotierenden Kreisel oder einer Eiskunstläuferin bei einer Pirouette vergleichen: Wird Masse auf der Oberfläche verändert oder verlagert, entsteht eine minimale Unwucht.
Der Kreislauf: Menschen pumpen riesige Mengen Grundwasser für die Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung an die Oberfläche.
Die Umverteilung: Das genutzte Wasser verdunstet oder fließt über Flüsse ab und landet letztlich in den globalen Ozeanen. Die Masse wandert also von den Kontinenten ins Meer.(4)
Der Breitengrad-Effekt: Besonders stark ist der Effekt, wenn die Massenveränderung in den mittleren Breitengraden stattfindet. Hauptverantwortlich für die Verschiebung waren in den letzten Jahrzehnten die extremen Grundwasserentnahmen im Westen Nordamerikas sowie in Nordwest-Indien.
→ Dieser Artikel entstand aus einer KI-Abfrage
Quellennachweis:
(1) t3n | Erdrotation: Wie unser Durst nach Grundwasser den Planeten ins Wackeln bringt
(2) SWR | Grundwasserverbrauch verschiebt die Erdachse
(3) NASA-Funded Studies Explain How Climate Is Changing Earth’s Rotation
(4) NATIONAL GEOGRAPHIC | Die Erdachse verschiebt sich – und unser Wasserverbrauch ist schuld
