02.06.2026 – Die dritte Ausgabe des Berichts „State of Carbon Dioxide Removal“ zeigt: Die bisherigen nationalen Zusagen zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre bleiben bis 2050 um mehr als 5 Milliarden Tonnen pro Jahr hinter den Mengen zurück, die in Szenarien zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C benötigt werden. Um diese Lücke zu schließen, müsste die CO₂-Entnahme laut dem Bericht ähnlich schnell wachsen wie derzeit stark expandierende Technologien wie Solarenergie und Elektroautos oder sogar noch schneller. An dem Bericht waren auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt.
Quelle: Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
- Ein neuer Weg für den versprochenen EU-Klimaschutz jenseits der Grenzen
- Ungleichgewicht im Wärmehaushalt der Erde erreicht Rekordwert – menschengemachte Erwärmung bei 1,37°C
- Menschliche Aktivitäten beschleunigen Veränderungen im globalen Wasserkreislauf
- CO₂-Entnahme muss womöglich schneller wachsen als Solarenergie, um Klimaziele erreichbar zu machen
- PIK-Direktor Ottmar Edenhofer erhält BAUM Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2026
- Der CO₂-Preis der EU auf Importe stärkt die Klimapolitik weltweit
- Neuer Ansatz für Stadtplanung mit weniger Autoverkehr und CO₂-Ausstoß
- Verzicht auf neue mit Kohle befeuerte Stahlwerke bis 2030 ist halb so teuer wie der spätere Ausgleich ihrer Emissionen
- Klimaforschung und Energiewende zum Anfassen: PIK & Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften
- Abholzung senkt Amazonas-Stabilität: Kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich
