In der kurzen Frist bis 2030 in die Abkehr von Kohle in der Stahlproduktion zu investieren, ist global gesehen um 53 Prozent oder rund 800 Milliarden Dollar billiger, als die entsprechenden Emissionen später in anderen Wirtschaftsbereichen oder durch CO₂-Entnahmen zu reduzieren (1,5 Billionen Dollar) – in einem Szenario, das die Erwärmung unter 1,5 °C hält. Das belegt eine heute in Nature Climate Change veröffentlichte Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)…
Quelle: Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
- Neuer Ansatz für Stadtplanung mit weniger Autoverkehr und CO₂-Ausstoß
- Verzicht auf neue mit Kohle befeuerte Stahlwerke bis 2030 ist halb so teuer wie der spätere Ausgleich ihrer Emissionen
- Klimaforschung und Energiewende zum Anfassen: PIK & Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften
- Abholzung senkt Amazonas-Stabilität: Kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich
- Programmübersicht: PIK und Ariadne beim Potsdamer Tag der Wissenschaften
- PIK präsentiert zentrale Forschungsthemen in einer Serie auf YouTube
- Girls’ Day 2026: Vom Meeresströmungs-Experiment zur Weltklimakonferenz
- Ein Drittel der Lebensräume von an Land lebenden Tierarten bis 2085 von multiplen Extremereignissen bedroht
- Neuer Bericht von „Lancet Europe“ zeigt Anstieg hitzebedingter Todesfälle und steigende Energiekosten durch fossile Brennstoffe
- Neue Studie: Nordische Meeresströmung wird stärker, während sich AMOC abschwächt
