Die Wasserkraft ist seit Jahrzehnten ein wesentlicher Grundpfeiler der heimischen Stromerzeugung und spielt hier mit einem Anteil von rund 60 Prozent im Vergleich zum Nachbarn Deutschland und zu anderen EU-Staaten eine dominante Rolle. Der Klimawandel, verbunden mit häufigeren extremen Niederschlägen und langen Trockenheitsperioden, stellt die Stromerzeugung über Wasserkraft aber vor Herausforderungen.
2024 war nicht zuletzt aufgrund des Hochwassers noch ein Rekordjahr für die Wasserkraft mit einer Produktion von 45,7 Terawattstunden (TWh). Doch im vergangenen Jahr war ein Rückgang zu beobachten, wie die am Freitag von der Statistik Austria veröffentlichte vorläufige Energiebilanz zeigt. Demnach wurden durch Wasserkraft 2025 rund 33 TWh produziert. Wasserkraft braucht Regen und Schnee. Brachte das vergangene Jahr bereits um insgesamt 15 Prozent zu wenig Regen und Schneefall, so setzt sich die Trockenheit heuer fort…
Quelle: ORF / Aktuelles / Simone Leonhartsberger
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