Im Internet sind unzählige PDF’s zu fast jedem Thema zu finden. Ich habe hier mal einige relevante herausgesucht und themenbezogen für euch aufgelistet!
Häufig gestellte Fragen zum Thema Ozeanversauerung
Herausgeber: Woods Hole Oceanographic Institution | 27 Seiten
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Die Versauerung unserer Ozeane ist ein relativ neues und multidisziplinäres Forschungsgebiet, welches Themen wie Chemie, Paläontologie, Biologie, Ökologie, Biogeochemie, wissenschaftliches Modellieren und Sozialwissenschaften umfasst. Die meisten Studien zu diesem Thema wurden in den letzten 10 Jahren veröffentlicht und obwohl sie zum Teil Gewissheit lieferten, bleiben dennoch viele Fragen unbeantwortet. Da sich einige Aspekte zum Thema der Ozeanversauerung wie z.B. die Carbonatchemie als durchaus komplex und teilweise widersprüchlich erweisen, sind sowohl die Medien als auch die breite Öffentlichkeit in Bezug auf wissenschaftliche Sichtweisen oder Ergebnisse zu diesem Thema verwirrt. Aus diesem Grund hat das US-Programm „Ozean, Kohlenstoff und Biogeochemie“ in Zusammenarbeit mit den europäischen und britischen Programmen zur Ozeanversauerung eine Liste häufig gestellter Fragen zu diesem Thema zusammengestellt...
Vorstellungen zur planetaren Grenze Ozeanversauerung
Herausgeber: Studienverlag | Das Anthropozän lernen und lehren (pp.481-491) | Autoren: Irene Lampert, Kai Niebert | 2020 | 19 Seiten
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Die Ozeane bedecken mehr als 70 % unseres Planeten und nehmen eine fundamentale Rolle für die Stabilität der Erdsysteme und den sozioökonomischen Wohlstand ein. Seit der indus- triellen Revolution zeigen die Ozeane signifikante ökologische Veränderungen aufgrund menschlicher Aktivitäten auf: Erwärmung der Wassertemperatur, erhöhte Versauerung, verringerter Sauerstofflevel und Zerstörung von marinen Lebensräumen. Die Ozeanversauerung ist eine der neun planetaren Grenzen des Modells der planetaren Grenzen. Die weiteren planetaren Grenzen sind Intaktheit der Biosphäre, Klimawandel, neue Substanzen und modifizierte Lebensformen, Ozonverlust in der Stratosphäre, Aerosolgehalt der Atmosphäre, biogeochemische Flüsse, Süsswassernut- zung, Landnutzungswandel. Werden die planetaren Grenzen missachtet, erhöht sich das Risiko, ökologische Kipppunkte zu überschreiten. Rockström et al. (2009) definieren Kipppunkte als „nicht-lineare Übergänge in der Funktionsweise gekoppelter Mensch-Umwelt-Systeme“. Die Überschreitung von ökolo- gischen Kipppunkten kann zu abrupten und irreversiblen globalen Umweltveränderungen führen. Die planetaren Grenzen werden folglich im Sinne des Vorsorgeprinzips gesetzt, um die Überschreitung von Kipppunkten zu vermeiden.