Wer sich intensiv mit den Auswirkungen der globalen Erhitzung auseinandersetzt, kann allzu leicht verzweifeln. Uns rennt die Zeit davon. Und im Hinblick auf die gesellschaftlichen Umwälzungen, die für eine Klimaneutralität erforderlich sind, haben wir noch viel zu wenig erreicht. So scheint es zumindest – wenn wir gesellschaftliche Veränderungen als lineare Prozesse verstehen.
Doch eine Studie unter der Leitung von Ilona Otto, Professorin für gesellschaftliche Auswirkungen des Klimawandels am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel an der Universität Graz, bietet nun eine neue Perspektive: Rapide gesellschaftliche Veränderungsprozesse finden demnach nicht als linearer Vorgang statt, sondern nichtlinear – mit Hilfe von sozialen Kippelementen: Die Nichtlinearität der globalen Erwärmung erfordert die Nichtlinearität sozialer Systeme…
Quelle: Zukunftsinstitut GmbH
