Während der letzten Jahre setzen marine Hitzewellen den Weltmeeren und ihren Ökosystemen immer mehr zu. Verstärkt durch die zunehmende Erderhitzung kommen diese immer häufiger vor und dauern gleichzeitig immer länger. Auch die Arktis bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont, erwärmt sie sich doch schneller als jede andere Region auf unserem Planeten.
Aufgrund der lokalen Prozesse und Begebenheiten unterscheiden sich marine Hitzewellen in der Arktis jedoch grundlegend von denen in nicht-polaren Ozeanen. Eine aktuelle Studie unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment trägt zusammen, wie sich diese Hitzeereignisse in den letzten Jahrzehnten ausgeprägt haben, was die Wissenschaft über die treibenden Kräfte dahinter weiß und wo es noch Lücken zu schließen gilt…
Quelle: Alfred-Wegener-Institut | Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung (AWI)
Alfred-Wegener-Institut | Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung (AWI)
- Polarstern bricht zum arktischen Langzeit-Observatorium HAUSGARTEN auf
- ERC Advanced Grant für Potsdamer AWI-Forscherin
- Was wir über marine Hitzewellen in der Arktis wissen
- 10 Jahre Palau Observatorium: Warum Polarforscher auf einer kleinen Pazifikinsel arbeiten
- Nature-Studie: Mehr Eisberge in der Arktis
- Arktische Flussdeltas unter Druck
- Bär/Eicken: „Das Forschungsschiff Polarstern wandelt unser Verständnis für die Weltmeere"
- Geballtes Wissen zum Klimawandel – neuer Atlas der Klimaextreme
- 50 Jahre Georg-Forster-Station
- Arktisdialog in Potsdam: Auf Augenhöhe gemeinsam Lösungen finden
