Die Zahl der Eisberge in der Arktis ist seit den 2000er-Jahren sprunghaft angestiegen. Ursache sind die Destabilisierung großer Gletscher in Nordostgrönland und Teilen der russischen Arktis sowie die zunehmende Mobilität des Meereises.
Die Folge: Aus den schmelzenden Eisbergen regnet es Steine, die auf dem weichen Meeresboden neue Siedlungsflächen für Lebewesen bilden. Dadurch verändern sich mit der Zeit die bestehenden Lebensgemeinschaften der Tiefsee. Gleichzeitig wächst mit der steigenden Eisbergpräsenz auch das Risiko für Schifffahrt und Fischerei. Das berichtet ein Forschungsteam unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts und der Woods Hole Oceanographic Institution jetzt in der Fachzeitschrift Nature…
Quelle: Alfred-Wegener-Institut | Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung (AWI)
Alfred-Wegener-Institut | Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung (AWI)
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