Der Anstieg der Treibhausgase erwärmt Ozeane, schmilzt Eisschilde und begünstigt extreme Wetterereignisse wie Dürre und Hochwasser. Das trifft vor allem jene, die sich am wenigsten schützen können.
Die Erderwärmung beeinflusst den Wasserkreislauf, mit weitreichenden Folgen. So führt der Anstieg der globalen Temperatur zur Erwärmung der Ozeane. Dadurch verändern sich erstens die Wasserzirkulation und damit der Wärmeaustausch; zweitens schmelzen die grönländischen und antarktischen Eisschilde schneller denn je.
Das beeinträchtigt wiederum den Wärmefluss an der Meeresoberfläche, da sich durch die Eisschmelze weniger Tiefenwasser bildet, das als Motor des Temperaturaustauschs im Ozean unabdingbar ist. Konkret sorgt die Eisschmelze dafür, dass weniger kaltes Wasser in die Tiefe sinkt und somit der natürliche Kreislauf des Wassers gestört wird.
Wasser an der Oberfläche wird stärker erwärmt, was den Anstieg der Meeresspiegel fördert – da warmes Wasser mehr Platz einnimmt als kaltes Wasser und zusätzlich das Schmelzen von Gletschern und Eisschilden beschleunigt…
Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung
Autoren: Steffen Bender, Peter Greve, Daniela Jacob
Heinrich-Böll-Stiftung
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