Der Hafen der kleinen Gemeinde Taliarte an der Ostküste von Gran Canaria wird in den kommenden sieben Wochen zum Freiluftlabor. In zwölf Mesokosmen – abgeschlossenen, schwimmenden Versuchsbehältern – testet ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erstmals, ob Betonschutt geeignet ist, die Alkalinität des Meerwassers zu erhöhen.
Die gezielte Alkalinisierung (Ocean Alkalinity Enhancement, OAE) ahmt den Prozess der natürlichen Verwitterung von Gesteinen nach und kann die Fähigkeit des Ozeans, CO2 aus der Atmosphäre aufzunehmen, steigern.
→ „In diesem Jahr geht es darum, eine flüssige Alkalinitätsquelle mit gemahlenem Betonschutt zu vergleichen und zu prüfen, wie gut verträglich die beiden Stoffe für die Meeresumwelt sind“, erklärt Emeritus Prof. Dr. Ulf Riebesell, Meeresbiologe am GEOMAR und Co-Leiter des Versuchs…
Quelle: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
GEOMAR | Aktuelle Nachrichten
- Europas Meeresforschung trifft sich in Kiel
- Funktion des Ozeans als Klimaregulator steht unter Druck
- Reise in die Zeitlupenwelt der Tiefsee
- Fabelwesen entdeckt!
- Umweltfolgen mariner Munition in der Ostsee im Fokus
GEOMAR | Ozean&Klima
- Funktion des Ozeans als Klimaregulator steht unter Druck
- Europäische Küstenregionen unter Druck
- Was Deutschlands begrenzte CO2-Speicherkapazitäten unter der Nordsee bedeuten
- CO2 langfristig binden: Pilotprojekt am Klärwerk Bülk startet
- CO2 aus der Luft abscheiden und mineralisieren
