Die Energiewende wird inzwischen ohne Ideologie diskutiert, sie stärkt die Wirtschaft und bildet sich immer mehr als Frage der nationalen Sicherheit heraus.So lässt sich die Session „Extremwetter, Energieversorgung und nationale Sicherheit“ am ersten Tag des ExtremWetterKongresses zusammenfassen.
Jan-Bernd Gillrath (QUADRA energy) zeigt, was Extremwetterereignisse im Strommarkt auslösen: Am 13. Juni mussten 355 Gigawattstunden erneuerbarer Strom abgeregelt werden – ein Drittel des Tagesverbrauchs. Die gesamte deutsche Speicherkapazität liegt jedoch bei lediglich zwölf Gigawattstunden.
Regina Paas (Bundesumweltministerium) erinnert uns an einen unterschätzten Standortfaktor: Rund 44 % der Wasserentnahmen entfielen zuletzt auf die Energieversorgung. Mit dem Abschalten fossiler Kraftwerke sinkt dieser Verbrauch und mit neuen Rechenzentren entsteht neuer Kühlbedarf. Wasser muss dabei von Anfang an mitgeplant werden…
Quelle: ExtremWetterKongress
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