Darum ging es im Block „Wege zur Lösung: Wie sich Klimaschutz für kommunale Unternehmen rechnet“ auf der ManagementTagung.Harriet von Kügelgen (Dauri) hat dort vorgerechnet, was sie den „Zins auf Zögern“ nennt: Wer eine Maßnahme kennt, die 10.000 € im Monat spart, und sie nicht umsetzt, hat nach einem Jahr 120.000 € liegen gelassen.
Wer zögert, zahlt. Ihre Folie dazu zeigte eine Zahl, die man sich merken sollte: Rund 25 % der globalen Emissionen ließen sich heute profitabel reduzieren – nicht irgendwann unter idealen Bedingungen, sondern mit Maßnahmen, die sich für das Unternehmen rechnen. Das Problem ist selten die Wirtschaftlichkeit, sondern dass niemand weiß, welche Maßnahme im eigenen Betrieb greift.
Genau da setzt Dauri an: Rund 150.000 Maßnahmen werden KI-gestützt ausgewertet und mit den Daten eines Unternehmens abgeglichen, um die passenden Optionen zu finden. Ihr Bild für das Ganze: der Geldspeicher von Dagobert Duck – der sein Vermögen, so ihre Lesart, mit Klimaschutz gemacht hat…
Quelle: ExtremWetterKongress
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